Käpt’n Neugier im All

Er hat sechs Füße und einen zwei Meter langen Arm. Mit seinem Laserfinger kann er Fels verdampfen lassen. Sein Lupenauge erkennt Dinge, die feiner sind als ein Haar. Seine Ohren sind so scharf, dass sie
Nachrichten von einem anderen Planeten empfangen können. Und in seinem Bauch trägt er ein Labor, in dem er Gestein, Gase und kosmische Strahlung untersuchen kann. Er ist ein Roboter. Sein Name: Curiosity – das ist englisch und bedeutet Neugierde. Der forschende Roboter sieht aus wie ein Hightech-Buggy, ist zwei Meter hoch, drei Meter lang und fast so breit wie ein großer Geländewagen. Er hat Dutzende von Computern an Bord. Seine Mission: in den Weltraum fliegen und den Planeten Mars erkunden.
Eine der Wissenschaftlerinnen, die ihn darauf vorbereiten, ist Jennifer Eigenbrode. Sie arbeitet als Astrobiologin für die Weltraumbehörde Nasa in den
USA. Ihr Beruf ist es, nach außerirdischem Leben zu suchen. Seit mehr als acht Jahren tüfteln

die Wissenschaftler der Nasa schon an dem Super-Roboter. Nun soll in Cape Canaveral in Florida endlich die Rakete starten, die Curiosity zum Mars bringt. Der Countdown ist für Ende November geplant, und wenn alles glückt, wird der Roboter achteinhalb Monate später auf dem Roten Planeten landen – dort, wo noch kein Mensch gewesen ist…

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